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11.12.2019 | Marion Schwarte/Albert Schneider
Sicherheitshinweise, nicht nur für Senioren!

Trotz entsprechender Warnungen, Hinweisen und Tipps in allen Medien werden insbesondere auch ältere Menschen immer wieder Opfer von Einbrüchen, Diebstählen und Betrugsdelikten.

Bei einer Beachtung der nachstehend aufgeführten Punkte kann das Risiko minimiert werden.

Bitte schreiben Sie einen Kommentar wenn Ihnen weitere Fälle bekannt oder sogar selber widerfahren sind.

Ein Anruf mit der Anrufanzeige 110 ist nicht möglich!!  Hier liegt ein krimineller Hintergrund vor. Die 110 kann nur angerufen werden.

Leere und nicht zurückgestellte Mülltonnen sind ein Anzeichen dafür, dass Hauseigentümer/Mieter sich im Urlaub befinden. Nachbarn/Mieter bitten, dass die Mülltonne mindestens von der Straße an das Grundstück zurückgezogen wird.

Wenn angeblich die Polizei am Telefon war, nach dem Gespräch sich bei der örtlichen Polizei rückversichern und sie unter der Telefon-Nr. im Telefonbuch anrufen.

Fordert der Anrufer nach dem Gespräch auf, den Telefonhörer nicht aufzulegen, ist dies zu ignorieren! So eine Handlung wird polizeiseitig nicht verlangt. 

Bewegungsmelder und Licht an die dunklen Seiten des Hauses anbringen, z. B. Kellertür, -fenster, sowie im Balkonbereich.

Marion Schwarte


Weitere Informationen

Hinweise der Polizei NRW

Tipps von der Verbraucherzentrale

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12.01.2020
Falsche Polizisten rufen bei Senioren an
von Albert Schneider
In Attendorn, Finnentrop und Olpe geben sich Betrüger als Beamte aus. Niemals Daten herausgeben

Kreis Olpe Die Polizei im Kreis Olpe warnt vor Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben, um so an Geld und weitere Wertgegenstände meist älterer Personen zu gelangen.

Erst am Donnerstag hatten bislang unbekannte Täter in Attendorn, Finnentrop und Olpe erneut versucht, mit dieser Masche Beute zu machen, wie die Kreispolizeibehörde am Freitag mitteilte. In allen Fällen gaben die Anrufer an, dass es Einbrüche in der Nachbarschaft gegeben hätte und fragten nach Wertgegenständen und Geld der Betroffenen. Keiner der Angerufenen fiel auf diese Masche hinein und es blieb beim Versuch.
Keine Informationen herausgeben

In einem Fall fragte die Anruferin auch direkt nach, ob der Mann wirklich ein Polizeibeamter sei. Abrupt beendete daraufhin der Anrufer das Gespräch. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass die Polizei niemals anruft, um Auskünfte über Vermögen zu erfragen oder dieses sicherzustellen. Erhalten Betroffene einen solchen Anruf, sollten sie keine Informationen herausgeben, auflegen und im Anschluss die Polizei informieren.

Generell gelte: Wenn ein Anruf merkwürdig ist, sollten Betroffene umgehend auflegen, niemals telefonisch persönliche Daten und Informationen an Unbekannte weitergeben – auch nicht, wenn sich diese als Polizeibeamte ausgeben.

Wer glaubt, dass ein Trickbetrüger angerufen hat, sollte umgehend die Polizei über den Sachverhalt informieren und Anzeige erstatten.
 
30.12.2019
Falscher Pflegedienst sperrt 88-Jährige in Schlafzimmer ein
von Albert Schneider

30. December 2020, 16:12 Uhr
Kriminalität - Plettenberg
Falscher Pflegedienst sperrt 88-Jährige in Schlafzimmer ein
Direkt aus dem dpa-Newskanal

Plettenberg (dpa/lnw) - Zwei vermeintliche Pflegedienst-Mitarbeiterinnen haben eine 88-Jährige in Plettenberg im Sauerland in ihrem Schlafzimmer eingeschlossen und Wertsachen aus der Wohnung gestohlen. Die Täterinnen hätten am Sonntag bei der alten Dame geklingelt und sich viel Zeit für die Pflege genommen. Als die 88-Jährige im Bett lag, hätten die Frauen die Tür ins Schloss fallen lassen - seien aber offensichtlich in der Wohnung geblieben und hätten sie nach Wertsachen durchsucht, teilte die Polizei am Montag mit.

Der 88-Jährigen fiel erst am nächsten Morgen auf, dass ihre Schlafzimmertür von außen verschlossen war. Aus dem Fenster rief sie um Hilfe, ein Schlüsseldienst konnte sie schließlich befreien. Die vermeintlichen Pflegedienst-Mitarbeiterinnen waren mit Geld und Schmuck längst verschwunden.
 
20.12.2019
Sicher auf dem Weihnachtsmarkt: Keine Chance für Taschendiebe
von Albert Schneider
Glühwein, Mandeln, Lichterketten: Auf deutschen Weihnachtsmärkten geht es heiter zu. Doch manchmal wird der Frieden gestört. Taschendiebe treiben immer öfter ihr Unwesen in der Adventszeit. Besonders, aber nicht nur, in Großstädten schlagen sie zu. Doch lassen Sie sich Ihre weihnachtliche Stimmung nicht verderben. Mit ein paar einfachen Sicherheitsmaßnahmen bleibt der Ausflug mit der Firma, Freunden oder Familie sicher. Und kommt es zum Schlimmsten, hilft Ihnen die passende Versicherungspolice aus.

Wie wahrscheinlich ist ein Taschendiebstahl?
Dort, wo sich viele Menschen drängen, bekommt die Polizei leider immer wieder zusätzliche Arbeit: Taschendiebe rauben arglose Müßiggänger aus. Unsicher sind etwa Bahnhöfe zur Rush Hour oder Fußgängerzonen in der Hauptgeschäftszeit. Im Speziellen sind Kriminelle bei Veranstaltungen besonders aktiv. Weihnachtsmärkte bilden leider keine Ausnahme.
Laut der Bundespolizei gehören Taschendiebstähle vor allem in Großstädten zum Alltag. In einer Studie hat das Bundeskriminalamt aufgedeckt: Im Jahr 2015 wurden rund 168.000 Taschendiebstähle zur Anzeige gebracht. Im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von etwa sieben Prozent. Der Schaden? Die Beamten berechneten eine Summe von circa 50,8 Millionen Euro pro Jahr. Besonders in der Vorweihnachtszeit legen Diebe richtig los.

Gelegenheit macht Diebe
Was macht ausgerechnet die Weihnachtsmärkte so "interessant" für Langfinger? Wie bei anderen Festen und Events ist das Gedränge meist sehr groß. Die Kriminellen haben ein – vergleichsweise – leichtes Spiel. Hinzu kommt die Atmosphäre: Es gibt eine Menge zu sehen, Menschen unterhalten sich mit Kollegen oder Familienmitgliedern und jeder ist ein wenig von der positiven Stimmung beseelt. Darunter leidet allerdings die Aufmerksamkeit. Zudem ist der Glühwein zwar lecker, trägt aber nicht zu einem erhöhten Sicherheitsbewusstsein bei.
Zusätzlich bieten Besucher eines Weihnachtsmarktes noch aus einem anderen Grund ein attraktives Ziel: Für den Anlass nehmen sich viele extra Bargeld mit.

Diese Tricks sollten Sie kennen
Grundsätzlich gilt: Machen Sie sich das Diebstahlrisiko auf Weihnachtsmärkten bewusst und seien Sie wachsam. Was Sie außerdem schützt: Die Tricks und Strategien der Taschendiebe zu kennen. So fallen Sie seltener darauf herein.
In diesen Situationen ist Vorsicht geboten:
Sie werden von einer Gruppe umringt: Kriminelle sind selten Einzelgänger. Meistens arbeiten die Diebe zu zweit oder in größeren Gruppen. Eine Person lenkt oft gutgläubige Besucher ab, während ein Komplize stiehlt.
Sie werden angerempelt: Der vermeintlich unachtsame Passant entschuldigt sich und lenkt Sie damit ab. Sein Partner entwendet derweil Ihre Geldbörse.
Eine fremde Person spricht Sie unvermittelt an: Er oder sie fragt zum Beispiel nach dem Weg und hat vielleicht eine große Karte dabei. Sie erklären dem Hilfesuchenden den Weg, ein zweiter Täter raubt Sie unbemerkt aus.
Jemand verschüttet ein Getränk auf Ihrer Kleidung: Wenn Sie das Malheur begutachten, entwendet ein Dieb Ihre Wertgegenstände.

Es gibt viele denkbare Szenarien. Alle können Sie nicht kennen. Stattdessen merken Sie sich: Taschendiebe setzten auf Verwirrung. Viele Tricks laufen nach demselben Muster ab. Behalten Sie Ihre Umgebung im Auge. Hat jemand Böses im Sinn, vermeidet er oft den Blickkontakt und beäugt eher Ihre Wertgegenstände.

Vorsicht vor kleinen Dieben
Zugegeben, Taschendiebe sind nicht immer leicht zu erspähen. Die Polizei warnt auch vor Kinderdieben. Die Kleinen wirken harmlos, werden aber von Kriminellen für Beutezüge ausgenutzt. Besonders in großen Menschenmengen fallen die minderjährigen Delinquenten nicht auf. Selbst wenn sie erwischt werden: Sind die Täter unter 14 Jahren, bleiben sie strafunmündig.

Sicherheitsmaßnahmen gegen Taschendiebe
Was können Sie tun, damit der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt sicher bleibt? Achten Sie auf Ihr Bargeld und Ihre Wertgegenstände:

Handtaschen, Rucksäcke, Schulter- und Aktentaschen bleiben am besten verschlossen.
Noch besser ist, wenn Sie Ihre Beutel und Co. gleich zuhause lassen – oder im Büro.
Bewahren Sie Bargeld sowie Kredit- und Bankkarten immer getrennt voneinander auf. Vorzugsweise in verschließbaren Innentaschen dicht am Körper.
Geht es nicht anders und Sie müssen Ihre Brieftasche in der Handtasche oder im Beutel aufbewahren, legen Sie Ihre Börse nicht obenauf.
Jacken und Mäntel sollten Sie niemals unbeaufsichtigt lassen – wenn Sie Kleidungsstücke ablegen, nehmen Sie Ihr Portemonnaie vorher heraus.
Brustbeutel sind modisch zwar nicht der letzte Schrei, darin sind Ihre Wertgegenstände aber meistens gut geschützt. Auch Geldgürtel verbergen Ihre Geldscheine durchaus effektiv vor Dieben.
Beschränken Sie sich aufs Nötigste. Stecken Sie Bargeld ein und lassen Sie Karten und Geldbörse wenn möglich zuhause.
Nicht immer praktikabel, aber eine Überlegung wert: Ein Weihnachtsmarktbesuch ohne Smartphone. Auf die kleinen technischen Geräte haben es Taschendiebe besonders oft abgesehen.
 
20.12.2019
Kripobeamter: „Das ist trügerisch“
von Albert Schneider
Interesse an Prävention ist bei der Olper Polizei auf dem Tiefpunkt angelangt. Nur noch zehn Teilnehmer bei Vorträgen zum Einbruchsschutz am Aktionstag „Riegel vor!“
Gerade in der dunklen Jahreszeit herrscht für Einbrecher Hochkonjunktur. Es gibt aber kaum noch Interesse an der Prävention. Daniel Maurer dpa

Roland Vossel
Kreis Olpe Prävention steht ganz oben auf der Agenda der Polizei. Schließlich ist es am besten, es erst gar nicht zu Straftaten kommen zu lassen. Doch die Olper Ordnungshüter haben ein Problem. Sie bieten zwar Prävention in allen Facetten an, doch das Interesse der Bevölkerung daran ist drastisch gesunken. „Am 27. Oktober hatten wir im Rahmen des Aktionstages ‘Riegel vor’ zum Schutz gegen Einbruch zwei angekündigte Veranstaltungen. Die Resonanz war mau. Zu beiden Vorträgen kamen insgesamt nur zehn Leute. Das ist einfach zu wenig“, sagt Michael Kopsan, Opferschutzbeauftragter und zuständig für Kriminalprävention bei der Olper Polizei, im Gespräch mit dieser Zeitung. Schon im vergangenen Jahr habe man wenig Resonanz gehabt, doch dies sei jetzt der Tiefpunkt.
2015 und 2016 war Interesse groß
Der erfahrene Kriminalhauptkommissar kann sich an andere Zeiten erinnern: „Es gab Jahre, da mussten wir das mit Voranmeldungen machen. 2015 und 2016, wo wir viele Einbrüche hatten, waren die Säle voll. Da mussten wir noch Stühle holen. Die Menschen waren verängstigt und wollten sich informieren.“ Jetzt seien die Einbrüche weniger geworden, die Leute besser gesichert und bei vielen Einbrüchen bleibe es aufgrund der technisch durchgeführten Maßnahmen beim Versuch.
„Solange die Einschläge weit weg sind, ist das nicht so im Fokus“, meint Kopsan, der aber betont: „Das ist trügerisch. Man sollte sich um Prävention kümmern, wenn nichts passiert, nicht, wenn es zu spät ist. Immer noch sind 80 Prozent der Fenster und Türen nicht einbruchshemmend. Sie schützen zwar gegen Wind und Regen, aber nicht gegen Einbruch.“
Zwar sei es vor allem die Einbruchsthematik, doch habe auch die Resonanz auf andere Präventionsangebote der Polizei nachgelassen, so Kopsan: „Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Wir machen das wirklich gerne. Das ist auch ein sehr dankbarer Job. Viele wissen vielleicht auch gar nicht, dass das Angebot der Polizei so breitgefächert ist.“
Auch weniger Seniorenvorträge
In der Tat: Der Präventionsbereich umfasst die vier Felder Gewalt, Sucht, Einbruch und Kriminalität gegen Senioren. Auch bei älteren Menschen sei die Nachfrage zurückgegangen, berichtet Kopsan: „Seniorenvorträge werden leider nicht mehr so viel in Anspruch genommen. Früher hat auch häufiger mal der VdK angefragt.“
Neben Michael Kopsan ist auch sein Kollege Michael Meinerzhagen bei der Olper Polizei für Kriminalprävention zuständig. „Unser Angebot ist kostenlos, kompetent und neutral. Mit uns kann man einen Termin absprechen. Wir kommen kostenlos zu Veranstaltungen und halten auch Vorträge“, so der Kriminalhauptkommissar. Außerdem kommt die Polizei auch kostenlos ins Haus, um das Gebäude zu checken und sicher zu machen. „Man kann mit uns einen Termin absprechen. Wir kommen gerne“, betont Kopsan.

 
19.12.2019
Gutmütigkeit ausgenutzt
von Albert Schneider
Lippstadt – Die Gutmütigkeit eines Rentners aus Lippstadt nutzte eine unbekannte Frau am Montag, gegen 11.15 Uhr, in Esbeck in der Straße Auf der Heide vor einem Fleischereifachgeschäft aus.
Die Frau stieg zu dem älteren Mann ins Auto und bat um eine Spende für ein Kinderhilfswerk. Nachdem er ihr etwas Geld aus seinem Portemonnaie übergeben hatte, stellte er am Dienstag fest, dass seine EC-Karte mit PIN-Nummer fehlte und mittlerweile mehrere Abhebungen an verschiedenen Banken damit getätigt worden sind.
Die mutmaßliche Täterin wird beschrieben als 30 bis 40 Jahre alt, circa 160 bis 170 cm groß und von schlanker Gestalt.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02941-91000 zu melden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Soest

Der Beitrag Gutmütigkeit ausgenutzt erschien zuerst auf Südwestfalen Nachrichten.
 
 
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