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Infos Senioren Union Olpe


Olper CDU Senioren Union besucht die Kreisleitstelle

Die Notrufnummer 112 kennt wohl jeder. Aber wer sitzt am anderen Ende der Leitung?  Diesen Einblick gewährte der Leiter der Kreisleitstelle Jan Falke den Mitgliedern der Olper CDU Senioren Union bei der Besichtigung im Olper Kreishaus. Der Arbeitsraum der Mitarbeiter, auch Disponenten genannt, besteht aus 5 hochtechnisierten Arbeitsplätzen mit jeweils 5 Monitoren und diversen Touchscreens, sowie aus einer Funk- und Telefonanlage. Alle eingehenden Notrufe aus dem gesamten Kreisgebiet werden von hier aus koordiniert. Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz werden dann innerhalb kürzester Zeit zum Einsatzort geschickt. Bei einem eingehenden Notruf hilft ein Computerprogramm dem Disponenten dem Anrufer die nötigen Fragen zu stellen, um schnellstmöglich eine Entscheidung über die nötige Hilfe treffen zu können.  Auf dem Monitor wird per GPS die genaue Lage des Unfalls auf einer Karte angezeigt. Da auch alle Einsatzfahrzeuge über GPS verfügen, kann ein laufender Einsatz ständig über den Monitor eingesehen werden.

Eine genaue Kenntnis der geografischen Lage des gesamten Kreisgebietes ist für die Mitarbeiter eine unbedingte Voraussetzung wie auch eine Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann im gehobenen Dienst. Daher stehen auch alle Mitarbeiter der Kreisleitstelle im Beamtenverhältnis.

Damit zu jeder Zeit Hilfe alarmiert werden kann, ist die Kreisleitstelle 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag mit jeweils 4 Disponenten besetzt.




Besichtigung des St. Martinus Krankenhauses


Einen nicht alltäglichen Einblick in die Behandlungsabläufe und Therapiemöglichkeiten im St. Martinus Krankenhaus in Olpe erhielten 70 Mitglieder der Olper CDU-Senioren Union bei einer Besichtigung des Hauses. Der Chefarzt der Medizinischen Klinik, Dr. Frank van Buuren, begrüßte die Besucher und gab einen Überblick über die Abteilungen, sowie die medizinischen Tätigkeitsschwerpunkte. Er war stolz auf die hervorragende hochtechnologische Ausstattung aller Geräte, die dem Ärzteteam eine optimale Versorgung der Patienten ermöglicht.

Während der Besichtigung verschiedener Therapieeinrichtungen wurde den Besuchern der Einsatz der einzelnen Geräte praxisnah erklärt und vorgeführt. Im Herzkatheter-Labor wurden die verschiedenen Möglichkeiten beim Einsatz des Herzkatheters erklärt. Auf einem Röntgenbild wurde eindrucksvoll die Verengung eines Herzkranzgefäßes gezeigt. Dr. van Buuren versicherte ausdrücklich, dass alle therapeutischen Maßnahmen unabhängig von Fallpauschalen individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse eines jeden einzelnen Patienten angewandt werden. Eine Herznotfallstation ist rund um die Uhr besetzt, um Patienten mit akuten Herzproblemen oder plötzlich auftretenden Brustschmerzen gezielt behandeln zu können.

Im Dialysezentrum zeigte der ärztliche Leiter, Dr. Schelo, die unterschiedlichen Dialyseverfahren auf. Die neueste Errungenschaft ist ein Dialysegerät, das auch bei starken Vergiftungen die Giftstoffe aus dem Blut filtert. Letztlich wurde den Besuchern in dem Raum für Endoskopie erklärt, wie eine Magen- und Darmspiegelung mit den nötigen optischen Geräten durchgeführt wird.

 Die abschließende Meinung der Besucher war, dass man sich im Krankheitsfall im Martinus Hospital gut aufgehoben weiß.

Franz-Josef Joanning


Fotos: Richard Wacker