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Infos Senioren Union Olpe

Wirtschaft, Politik und Kultur für alle ab 60

Olper CDU Senioren Union lädt zum Mitmachen ein.
Kommunale und regionale Belange im Vordergrund.

Olpe. Letzte Veranstaltung war eine Wanderung über den Höhenweg von Wenden nach Brün mit anschließendem geselligen Beisammensein. Durch weitere interessante Veranstaltungen wie zum Beispiel den Besuch der neuen Seeterrassen in Sondern mit entsprechenden Informationen, der Jugendherberge in Stade oder des Landtages in Düsseldorf versucht die Senioren Union immer wieder, Mitglieder und Gäste anzusprechen. Auch Grillabende sowie Ausflüge oder mehrtägige Reisen finden großen Anklang.

Wer Interesse an politischen Fragen hat, die besonders Menschen ab 60 Jahren bewegen, wem kommunale Belange wichtig sind und wer mehr erfahren möchte über den Wirtschaftsstandort Südsauerland, über diverse Firmen und Unternehmungen und über soziale und bildungspolitische Einrichtungen und wem zudem geselliges Leben am Herzen liegt, ist eingeladen, sich bei der Senioren Union Olpe zu engagieren.

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 Fotos zur Stadtführung mit Wilma Ohly




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Stadtführung mit Wilma Ohly

Zahlreiche Mitglieder der Olper CDU Senioren Union unternahmen unter der Führung der Kreisvorsitzenden und ehemaligen Bürgermeisterin von Olpe Wilma Ohly eine Stadtführung mit besonderem historischen und geschichtlichen Hintergrund. Bevor der Rundgang durch die Stadt begann, wurde zunächst im Foyer des Rathauses das von Alfons Harnischmacher in Handarbeit geschaffene Stadtmodell erklärt. Auf dem Weg zum Kurkölner Platz gab es Erläuterungen zum Gebäude des alten Lyzeums, der heutigen Musikschule und zur jüdischen Familie Lenneberg, den Besitzern des früheren Kaufhauses Hansa. Die Bilder der Bronzetafeln am Geschichtsbrunnen auf dem Kurkölner Platz zeigen die wechselvolle Vergangenheit Olpes mit den bedeutendsten Ereignissen: u.a. die Stadterhebung im Jahre 1311, der Stadtbrand im Jahre 1795 und die Kriegsruinen mit dem zerstörten Kirchturm der St. Martinus Kirche im Jahre 1945.  Weiter ging es in Richtung Weiherhol vorbei an der Gedenkstätte zum Andenken an die Opfer des Krieges und Mahnmal für die Lebenden. Das St. Martinus-Denkmal der Künstlerin Bärbel Dieckmann zeigt die Begegnung des heiligen Martin mit dem Bettler und der Mantelteilung. Wenige Meter weiter befindet sich das Olper Mühlrad, der Standort der ehemaligen Obersten Stadtmühle. Im Weiherhol waren die Arbeitsstätten der Gerber. Die Gerberei war neben der Metallverarbeitung ein wichtiger Gewerbezweig in Olpe. Das Denkmal der Wäscherinnen erinnert an die frühere Verwendung der Fläche als Bleichewiese. Vorbei am Hexenturm und Engelsturm wanderten die Teilnehmer zum Pannenklöpperdenkmal auf dem Marktplatz. Es zeigt die Bedeutung der Olper Pfannenschmiede und des Schmiedehandwerks. Wilma Ohly wusste sehr viel über die Arbeit der Olper Pannenklöpper zu berichten. Da Olpe auch Mitglied der Hanse war, wurden die Pfannen in viele Länder bis nach Nordeuropa verkauft. Zum Schluss bedankten sich alle Teilnehmer für die aufschlussreiche und kenntnisreiche Führung.